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Zwei unvergessliche Tage in Minca


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Wenn ihr in Santa Marta seid solltet ihr unbedingt einen Ausflug in das Bergdorf Minca machen! Nach nur 1 Stunde fahrt mit dem Collectivo um 7000 kolumbianische Pesos (ca 2,5 €) kommt ihr auf ungepflasterten Straßen nach Minca.

Die Vegetation hier ist sehr tropisch und die Stadt ist von grünen Hügeln umgeben. Unser Hostel „Casa Loma“ liegt auf einem dieser Hügel. Ihr müsst euch auf einen scheißtreibenden Aufstieg gefasst machen aber für den Ausblick lohnt er sich auf jeden Fall!

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Wir haben unsere Sachen in dem von uns gemieteten „Treehouse“ verstaut und sind hinunter in die Stadt eine Kleinigkeit essen gegangen um uns gestärkt auf den einstündigen Weg zum Marinka Wasserfall zu machen. Der Weg war in der Hostel „What to do?“ Mappe perfekt beschrieben. Wir gingen also los, vorbei an lokalen Restaurants hinein ins unendliche Grün. Wer fauler ist oder wenig Zeit hat in Minca kann sich ein Motortaxi, ein Motorrad inkl. Fahrer, um 7000 Pesos (ca 2,5 €) nehmen. Wir wollten den Weg und die Natur aber richtig erleben und haben uns für die anstrengende, langwierigere Variante zu Fuß entschieden.

Dafür haben wir auch Blattschneiderameisen, ein verfallenes Haus, Bäche, tropische Blumen, Bambus und Lianen mit denen man Schaukeln kann entdeckt. Gut dass wir genug Wasser dabei hatten den bis kurz vor dem Ziel gab es keine Kaufmöglichkeit also nehmt unbedingt genug Wasser mit!

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Beim Wasserfall haben wir 3000 Pesos (1 €) Eintritt gezahlt und sind zuerst zu dem oberen Wasserfall gegangen um danach den unteren Wasserfall der in ein Wasserbecken mündet hautnah zu erleben. Das Wasser war erfrischend und, soweit wir es erlebt haben, frei von Tieren.

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Wir machten ein Selbstauslöser Foto das nur durch schnelles schwimmen möglich war, Rene kletterte den Wasserfall empor und genoss dessen Wassermassen und schließlich aßen wir noch die von uns mitgebrachten Bananenchips, unsere Avocado und die selbstgesammelten Mangos.

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Der Rückweg war schneller und leichter, da es Großteils bergab ging und wir nicht mehr ganz so viel fotografierten und schauten.

Am nächsten Tag marschierten wir zum Pozo Azul, Wasserbecken mit Wasserfällen dazwischen die ebenfalls ca 1 Stunde Fußmarsch entfernt waren. Diesmal begleiteten uns gleich drei Hunde die wir unterwegs trafen. Wir sahen unter anderem eine Kaffeeplantage, Felder mit Salat die gerade Händisch geerntet wurden und Bambus in den Liebesbotschaften eingeritzt waren.

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Vor Pozo Azul kamen wir noch an einer abenteuerlichen Brücke vorbei die ein tolles Fotomotiv war und sich gefährlich bog.

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Wir entschlossen uns zuerst das obere Wasserbecken anzusehen und kletterten über Wurzeln und Steine empor. Auf großen Felsen saßen einige Einheimische, andere waren schon weiter hochgeklettert und sprangen aus mehreren Metern Höhe ins Wasser. Mein Freund Rene wollte sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen und sprang als einziger Tourist vor Ort ebenfalls aus 5 Metern Höhe ins Wasser. Das Wasser war noch viel kälter als im Marinka Wasserfall aber die Erfrischung tat uns beiden sehr gut wir haben den Ausflug sehr genossen.

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Also kommt nach Minca, genießt traumhafte Sonnenuntergänge, tropische Pflanzen und Tiere, gutes Essen und abenteuerliche Wasserfälle!

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