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Zwischen Wirtschaftswachstum, Tourismus und Umweltschutz


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Willkommen in Kolumbien

 

Das Kolumbien eines der Länder in Südamerika ist mit dem meisten Potential für Wirtschaftswachstum in den nächsten Jahren ist längst kein Geheimnis mehr.

Das Land mausert sich langsam wie die Papageien in seinen Nationalparks vom bevorurteilten Drogenlieferanten zum ernst zu nehmenden Handelspartner für die westliche und östliche Welt. Gerade der enorme Ressourcenreichtum von Gold, Öl und Edelsteinen zieht Investoren an wie gammliges Fleisch die Fliegen. Jedoch sollte man nicht vergessen, dass dieses Land auch eine unglaubliche Vielfalt an Lebensräumen für seltene Tier und Pflanzenarten bietet. Vom karibischen Strand über den tropischen Dschungel bis hin zur felsigen mit Kakteen übersäten Wüste findet man hier fast alles. Dieses Flora- und Faunaparadies, ist quasi wie gemacht für Tourismus und dessen Einkommensmöglichkeiten für viele Bewohner und deren Familien. Jedoch fällt einem an vielen Orten auf, dass paradiesische Strände und Buchten oder Wanderwege die sich durch traumhaften Dschungel winden von Plastik und sonstigem Müll nur so geschmückt sind. Nun kann man an dieser Stelle nicht wirklich die einfachen Bürger dafür verantwortlich machen, dass sie sich ihre Einkommensquelle durch den Tourismus teilweise selbst zerstören, sondern sollte eher an das Bildungssystem bzw. die Regierung appellieren mehr für den Umweltschutz und vor allem die allgemeine Bildung des Landes zu tun.

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Die nächste Generation von Kolumbianern hat die grüne Zukunft des Landes in der Hand

Das Land will auf der einen Seite mit den großen der Weltwirtschaft in einer Liga spielen, schafft es auf der anderen Seite aber nicht die an vielen Orten herrschende Armut und fehlende Bildung zu beseitigen. Viele der Kolumbianer verstehen einfach nicht, dass es für die Zukunft ihres Landes und ihrer Kinder wichtig ist ihr Land sauber zu halten und die wunderschöne Natur zu erhalten. Dennoch gibt es kleinere Organisationen und Aktionen wie #colombialimpia die von Einheimischen wie MAX Mustermann gegründet wurden und versuchen den Menschen vor Ort klar zu machen wie wichtig die Umwelt für sie selbst und vor allem für Ihre kinder ist. Diese Aktionen werden vor allem von Hostel und Hotelbesitzern unterstützt sei es durch kleinere Spenden oder durch die eigenen Hände beim reinigen des örtlichen Strandes. Für mich war es ziemlich faszinierend zu sehen, wie Studenten Hotelbesitzer und motivierte Einheimische gemeinsam für den Umweltschutz ihres Landes kämpfen und versuchen mit aller Kraft Bildungslücken ihres Landes zu schließen.

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Aktionen wie #colomialimpia befreien den Strand in Taganga auf eigene Faust von Müll

 

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